Lessons learned – Kernelemente erfolgreicher Transformationen

ConMendo wird fünf Jahre alt, Grund für uns, unsere Erfahrung übergreifend zu konsolidieren: Nach über 40 betreuten Transformationen lassen sich deutliche Muster erkennen, was erfolgreiche von weniger erfolgreichen Prozessen unterscheidet, was effektiv und was weniger geeignet ist. Egal um welche Art von Transformation es geht, im Kern zeichnen sich gelungene Projekte durch vier Elemente aus:

 

Vier Kernelemente entscheiden über den Erfolg einer Transformation

 

  1. Ein klares Ziel vor Augen

Die Formulierung eines klaren Transformationsziels und -zwecks hört sich zunächst wie selbstverständlich an; jedoch sind in der Praxis Transformationsziele oft nicht klar von anderen Initiativen oder Anforderungen abgegrenzt, nicht in der Organisation verankert oder nicht konkret genug. Der Konkretisierungsgrad des Transformationsziels sollte daher vom zuständigen Managementteam bereits so detailliert vorgegeben sein, dass effektive Veränderungen am Ende des Prozesses deutlich sichtbar werden und auch nachgehalten werden können. Der grundlegende Zweck (z. B. Aufbau eines neuen Geschäftsfelds oder Kostenoptimierung) muss ebenso klar definiert werden. Nicht selten bringen dabei notwendige Trade-offs schlummernde Konflikte im Unternehmen ans Tageslicht.

 

  1. Engagement aller Beteiligten und Kommunikation

Transformationen können nicht erfolgreich sein, wenn sie auf dem Reißbrett durchgeführt werden. Je nach Vorgehensweise müssen früher oder später alle Beteiligte einbezogen werden und von der Nachhaltigkeit des Erfolgs überzeugt sein. Zur Einbeziehung gehört die Kommunikation; Versäumnisse, die zu Beginn in diesem Bereich entstehen, können im weiteren Verlauf nur schwer bis gar nicht aufgeholt werden.

 

  1. Schnell und kontinuierlich sichtbare Veränderungen und Erfolge

Sichtbare Erfolge sind zwingend erforderlich. Da Transformation das Ablegen alter Verhaltensweisen und die Entwicklung/Anwendung neuer erfordert, müssen Erfolge angemessen gewürdigt werden. Es hat sich bewährt, zu Beginn „Leuchttürme“ zu definieren und die sog. „Low-hanging-fruits“ als Transformationserfolg zu vermarkten. Zusätzlich sollten Unternehmen konkrete Meilensteine und Key Performance Indikatoren nutzen, um den Fortschritt bereits im laufenden Transformationsprozess zu steuern. Und: Auf jeder Baustelle gibt es Probleme! Kapazitäten für schnelles Troubleshooting sind ein Muss für erfolgreiche Transformationen.

 

  1. Zielgerichtete Transformations-Governance und Konsequenz

Eng mit dem Troubleshooting ist die zielgerichtete Governance verknüpft. Auch hier gilt: Alle betroffenen Einheiten müssen eingebunden werden. Bereits im Anfangsstadium wird oft versäumt, klare Rollen, Entscheidungshierarchien und Eskalationspfade zu definieren. Da die meisten Transformationen unternehmensweit ausgerollt werden und somit unterschiedliche Bereiche, Geschäftsfelder und Business Units betreffen, ist das Zusammenspiel unterschiedlicher Ebenen und Mitarbeitergruppen ausschlaggebend. Jetzt bewähren sich gute Vorarbeit in der Abstimmung und offene Kommunikation. Mit einem definierten und verankerten One-company-Gedanken lassen sich Stolpersteine umgehen.

 

Für seine Klienten hat ConMendo einen umfassenden Baukasten an Tools und Vorgehensweisen entwickelt, um Transformationen unternehmensspezifisch durchzuführen und Herausforderungen zielgerichtet zu lösen. Für weitere Informationen kontaktieren Sie gerne Lars Putzer (Büro Frankfurt) unter 0151 – 276 55 280 oder lars.putzer@ conmendo.de.

 

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