HR, Optimization

Wissen macht stark: Die elementare Bedeutung eines ganzheitlichen Wissensmanagements

„Wir hungern nach Wissen und ertrinken in Informationen.“

(John Naisbitt, US-amerikanischer Autor zur Trend- und Zukunftsforschung).

Dieses Zitat gilt leider heute für viele Organisationen, denn obwohl sie erkannt haben, dass Wissen ein zentraler Erfolgsfaktor im Kampf um Marktanteile, Innovationskraft und Stabilität ist, wird diese Ressource oft nicht genauso professional gemanagt wie die klassischen Produktionsfaktoren. Häufig führt eine lediglich partielle Betrachtung des Wissensmanagement dazu, dass es nach Einführung in der Praxis nicht funktioniert. Daher hat ConMendo ein Framework zur ganzheitlichen Bearbeitung entwickelt.

 

Zusammenspiel der Dimensionen des Wissensmanagements

 

Zentrale Elemente des Wissensmanagements

Die Erfahrung zeigt, dass der Fokus in der Einführung eines Wissensmanagements (WM) meistens auf der Realisierung technischer Voraussetzungen liegt. Damit wird jedoch zunächst einmal lediglich die effiziente Verwaltung von Informationen gewährleistet, nicht aber ein zielführendes und effektives WM. Um dieses zu etablieren und zu gewährleisten gilt es vier zentrale Dimensionen interdisziplinär zu bearbeiten: Ziele, Organisation, Kultur, Technik.

Zu Beginn der Erarbeitung eines unternehmens- oder bereichsspezifischen WM steht die detaillierte Festlegung der konkreten Ziele und Zielgruppen. Hieraus abgeleitet können je nach aktueller Unternehmens-/Bereichssituation Ziele und Zielgruppen sehr unterschiedlich ausgeprägt sein.
Sie reichen z.B. von der virtuellen Vernetzung eines globalen Entwicklungsteams bis hin zur Beschleunigung der effektiven Einarbeitung eines neuen Teams aufgrund hoher Fluktuation. Der Zielsetzungsprozess dient den Verantwortlichen insbesondere zur Reflexion über den spezifischen Zweck des WM. Im nächsten Schritt beeinflusst dann die Definition der Charakteristika des Arbeitsumfeldes u.a. die Ausprägung der anderen Dimensionen. Stark kollaborative Arbeitsprozesse stellen z.B. andere Anforderungen an die technische Lösung interaktiver Arbeitsformen als stark in sich geschlossene Arbeitsprozesse.

Damit WM ein integrativer Teil des Arbeitsalltags wird, muss das Zielmodell aktiv in die Organisation integriert werden, d.h. in Strukturen, Prozessen und Rollen. Jeder Mitarbeiter des Unternehmens ist in der Rolle des WM-Nutzers, wird aber auch andererseits zum Wissensbearbeiter, der sein/das aktuelle Wissen z.B. zu einem bestimmten Gebiet im Rahmen einer Themenverantwortlichkeit oder Editoren Funktion einbringt. Eine Integration der Rolle in Stellenbeschreibungen und Zieldefinitionen hilft, den Beitrag und die Verantwortung des Einzelnen steuer- und messbar zu machen. Die Bereitschaft eines jeden Mitarbeiters sein Wissen freiwillig und offen teilen und weiterzuentwickeln, hängt dabei stark von der Ausprägung der vorherrschenden Wissenskultur ab. Die aktive Reflektion der aktuellen und künftigen Wissenskultur ist ein wichtiger Teamprozess, der für alle Verbindlichkeit schafft und hilft Erwartungen an die Zusammenarbeit zu definieren. Abgeleitet hieraus können dann konkrete Maßnahmen die Umsetzung der angestrebten Wissenskultur unterstützen.

Die Palette möglicher technischer Lösungen ist breit und sollte in jedem Fall bedarfsorientiert ausgesucht werden. Wichtig ist, dass die technische Lösung intuitiv zu bedienen und von den Nutzern selbst zu pflegen ist, Inhalte sollen übersichtlich und einfach verlinkt darstellbar sein. Dies erhöht die Akzeptanz des WM bei den Nutzern signifikant.

Der Weg als Teil des Prozesses

Bereits im Rahmen einer intensiven, gemeinschaftlichen Erarbeitung der einzelnen Dimensionen des WM zwischen ConMendo und seinen Klienten entsteht eine neue Form der Wissenskultur. So legen wir viel Wert darauf, betroffene Teams und Mitarbeiter zeitnah und umfassend in die Gestaltung des WM einzubinden, um ein starkes Kommittent herzustellen. Damit ist der Weg der Erarbeitung des WM bereits Teil einer erfolgreichen Implementierung.

Für weitere Informationen sprechen Sie gerne Dr. Philip Hucke (Büro Düsseldorf) unter 0151 – 276 55 295 oder philip.hucke@conmendo.de an.

 

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