COVID-19 – SMART SAVINGS, Kostenmanagement – wichtiger Anker in der Krise

Nicht nur die Arbeitswelt hat sich für Unternehmen und Mitarbeiter stark verändert. Auch der Erfolg eingespielter Geschäftssysteme wankt in Anbetracht der Coronakrise: So brechen Lieferantenketten aufgrund eingeschränkter oder sogar fehlender Lieferfähigkeit von Wertschöpfungspartnern auseinander. Mitarbeiter sind nicht wie gewohnt in bisher eingespielten Arbeitssituationen einsetzbar (z.B. durch Home-Office-Tätigkeiten, Quarantäne oder sogar Ausfall aufgrund von Infektionen). Und schließlich kann sogar die Nachfrage teilweise oder ganz – weil z.T. staatlich verordnet – entfallen.

In einer Krise mit unbekannter Dauer wird die Fähigkeit, jederzeit seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können, auf eine harte Belastungsprobe gestellt.

Einige Unternehmen reagieren in den letzten zwei Wochen mit viel Aktionismus und Ad hoc Maßnahmen und verfallen in einen Modus, bei dem von Tag zu Tag das Überleben gerettet wird. Es fehlt an Strukturen und Systematiken, um ganzheitlich Potenziale im Unternehmen zu identifizieren und zu realisieren, welche die Liquidität spürbar verbessern. Und es mangelt auch an Gespür für die Neben- und Fernwirkungen, wenn z.B. nachhaltige Reputationsschäden zugunsten von kurzfristigem Zahlungsverzicht erkauft werden. Der von der Bundesregierung verabschiedete Rettungsschirm wird immer noch kritisch beobachtet, da in den administrativen Kapazitäten der Hausbanken und Behörden Engpässe drohen.

Vor diesem Hintergrund ist es wichtiger denn je, Transparenz über die eigene aktuelle Liquiditätslage zu bekommen, und die durch geeignete Maßnahmen über die kommenden Wochen und vielleicht Monate zu stabilisieren.

 

Dies erfordert eine strukturierte Analyse des Working Capitals und weiterer ausgewählter Positionen der GuV sowie einer Kapitalflussrechnung. Aus unserer Erfahrung können 12 % der Kosten kurzfristig reduziert werden. Außerdem können auf der Umsatzseite wirksame Hebel identifiziert werden, um weitere Potenziale zu realisieren.

Auf Basis der Liquiditätsanalyse lassen sich konkrete Maßnahmen zur Liquiditätsverbesserung ableiten. Diese Maßnahmen werden mittels einem Portfolio-Ansatz bewertet und im Anschluss in eine konkrete Liquiditätsstabilisierungsplanung überführt. Über einen Zeitraum von 20 Tagen wird diese Planung umgesetzt und kontinuierlich gegen die Liquiditätsanforderungen gespiegelt.

Sprechen Sie uns gerne an und profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung. Weitere Informationen: Franziska Schmid (Büro Frankfurt) unter 0151 276 55 276 oder franziska.schmid@conmendo.de oder Boris Brieskorn (Büro Frankfurt) unter 0151 276 55282 oder boris.brieskorn@conmendo.de.

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