Covid, Optimization, Orientation, Re-Direction

Krise und der Weg ins „New Normal“

Seit dem Frühjahr 2020 hält uns die Krise um COVID-19 in Atem: Nach dem in der Geschichte der Bundesrepublik bislang einmaligen Lock-Down, der nicht zuletzt auch zu einem hohen Maß an Engagement und gesellschaftlichem Zusammenhalt geführt hat, finden die Menschen wieder in den Alltag zurück. Mit dem COVID-19-Virus leben zu müssen, bringt die Herausforderung mit sich, einerseits Vorgaben und Hygienevorschriften einzuhalten, um sich selbst und das eigene Umfeld zu schützen; andererseits aber auch in der Arbeitswelt zu bestehen.

Das Arbeitsumfeld hat sich für 25% der Erwerbstätigen seit Beginn der COVID-19-Krise nachhaltig verändert: Sie arbeiten vermehrt im Home-Office, der Anteil der teilweise im Home-Office Beschäftigten steigt seit der erstmaligen Erhebung im Mai diesen Jahres kontinuierlich an.


Abb.1: Die Beschäftigungssituation zwischen März und Juli 2020

Für die Unternehmen heißt das, neben den arbeitsrechtlichen Voraussetzungen auch die infrastrukturellen Aufgaben weiterzutreiben. Dies gelingt zunehmend gut. So haben sich die Mitarbeiter/-innen daran gewöhnt, per Online-Konferenz Arbeitsergebnisse zu teilen, Abstimmungen durchzuführen und Entscheidungsprozesse voranzutreiben. Auch der Umgang mit Reisen in Risikogebiete und die daraus resultierenden Folgen lassen zunehmend keine Entscheidungsspielräume mehr offen: Teilweise gewähren die Unternehmen keine Lohnfortzahlung bei Quarantänenotwendigkeiten oder untersagen solche Reisen gänzlich.

Dennoch bleiben viele Fragen auf dem Weg ins „New Normal“ bislang offen, beispielsweise wie sich notwendige kreative Entwicklungsprozesse ohne persönlichen Kontakt darstellen lassen und zu welchen Ergebnissen diese führen. Was bedeutet die neue Arbeitswelt für die Innovationsfähigkeit und -geschwindigkeit der Unternehmen? Welche Auswirkungen haben die neuen Arbeitsmodelle auf die Psyche und Physis der Mitarbeiter/-innen?

ConMendo führt dazu im vierten Quartal 2020 mit ausgewählten Unternehmen eine branchenübergreifende Studie durch, die die Herausforderungen der Bewältigung der COVID-19-Krise aus Führungskräfte- und Mitarbeitersicht bündelt und daraus Antworten ableitet. Anhand der Dimensionen „Infrastruktur“, „Kollaboration“ und „Mindset“ untersuchen wir Einflussfaktoren auf neue Arbeitsformen; unternehmens-spezifische Fragestellungen können dabei berücksichtigt werden.


Abb.2: ConMendo-Studie zur Bewältigung der Herausforderungen der Krise um COVID-19

Wenn Sie an der Studie teilnehmen möchten, sprechen Sie uns bitte an. Ingo Schädler (ingo.schaedler@conmendo.de) und Hannah Wörner (hannah.woerner@conmendo.de) stehen gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

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